6 von 10 europäischen Verbrauchern glauben, dass Nachhaltigkeit vom Geschäft abhängt

2. November 2021

Kantar Nachhaltigkeit

Nach Nachhaltigkeitsstudie der Stiftung Kantar, das in 35 Ländern an mehr als 35.000 Verbraucher durchgeführt wurde, ist Nachhaltigkeit in den Köpfen der Verbraucher sehr präsent. Die Studie macht auch deutlich, dass die Transformation durch den Regulierungsschub der Institutionen und die Initiativen der Marken vorangetrieben wird. Eigentlich, 6 von 10 europäischen Verbrauchern glauben, dass Nachhaltigkeit nicht in ihrer Verantwortung liegt, sondern von Unternehmen abhängt

Somit fühlt der Verbraucher, dass es sind Unternehmen und Marken, die Verantwortung übernehmen sollten, um die Probleme der Gesellschaft im Umfeld der Nachhaltigkeit anzugehen und 60 % glauben, dass Unternehmen geschäftliche Opfer bringen müssen, um Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und andere Formen des Hasses zu beenden, selbst auf Kosten des Verlustes einer Marke, Werbeikonen oder eines Unternehmens. Darüber hinaus glauben 51 %, dass Marken eine wichtige Rolle in sozialen Gesprächen zu Themen wie Geschlechter- und Rassengleichheit oder Beziehungen zu Einwanderern spielen. Dementsprechend ist der Verbraucher auch bereit, Marken zu bestrafen, die er nicht für nachhaltig hält, und 42 % haben aufgrund ihrer hohen Umweltbelastung aufgehört, Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen.

Die Studie zeigt auch, wie die Art und Weise, wie Marken mit Nachhaltigkeit umgehen, mit einiger Sorgfalt angegangen werden sollte, um sie zu überwinden der Zynismus, der sich in den Köpfen der Verbraucher festgesetzt hat. 65 % befürchten, dass Marken nur aus kommerziellen Gründen in soziale Probleme verwickelt sind.
 
Die Studiendaten zeigen, dass sich manche Menschen zwar ernsthaft für Nachhaltigkeit einsetzen, aber dennoch Hilfe brauchen, um die Kluft zwischen ihrem Denken und dem, was sie dann tatsächlich tun, zu überbrücken, dem sogenannten Value Action GAP.

82 % der europäischen Verbraucher geben an, dass ihre Priorität beim Kauf darin besteht, Geld zu sparen, anstatt den Planeten zu retten, und 51 % möchten mehr tun, um sich des Planeten und der Umwelt bewusster zu werden, aber ihre täglichen Prioritäten stehen an erster Stelle . Zu diesen Convenience-Barrieren gesellen sich weitere im Zusammenhang mit dem Preis (75% denken, dass nachhaltige oder ethische Produkte immer teurer sind) und dem Mangel an Informationen: 70% denken, dass sie nicht genügend Informationen darüber haben, wie ethisch oder nachhaltig die Produkte sind.

73 % der Menschen kaufen immer noch neue Produkte anstatt sich für gebrauchte zu entscheiden, 71 % kaufen vorverpackte Produkte, anstatt mit Mehrwegbehältern einkaufen zu gehen und 65 % fahren mit dem Auto statt zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
  
Unterschiede zwischen den Ländern

Die Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten variiert je nach Land und ganz konkret je nach Nähe des Anliegens zur Realität des Verbrauchers. Während sich Länder wie Schweden, die Niederlande, Deutschland oder Frankreich stärker an Umweltaspekten wie dem Verlust der Biodiversität oder dem Rückgang der Artenvielfalt an Land und in den Meeren sowie der Entwaldung orientieren, kümmern sich andere Länder stärker um soziale Themen wie z wie Armut und Hunger oder schlechte Arbeitsbedingungen. Dies ist neben Spanien auch in Griechenland, Rumänien, Belgien oder im Vereinigten Königreich der Fall, wo die Erwähnung des fehlenden Zugangs zu medizinischer Versorgung und Impfstoffen ebenfalls zu den drei Hauptanliegen in Bezug auf Nachhaltigkeit gehört, ein Problem, das für benachbarte europäische Länder nicht zu den Prioritäten zählen.

Insbesondere in Spanien Armut und Hunger sind die größten Sorgen, gefolgt von Wasserverschmutzung oder fehlendem Zugang zu medizinischer Versorgung. Es folgen der Verlust der biologischen Vielfalt und schlechte Arbeitsbedingungen aufgrund von Ausbeutung oder Überarbeitung.

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