HEIDELBERG erzielt nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 eine deutliche Verbesserung seiner Profitabilität.

9 März 2026

Heidelberg

Nach neun Monaten des Geschäftsjahres 2025/26 (vom 1. April bis zum 31. Dezember 2025) die Entwicklung der Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERGDie Geschäftsentwicklung des Unternehmens entspricht den Erwartungen. Es konnte die Profitabilität deutlich steigern und treibt seine strategische Transformation konsequent voran, indem es neue Geschäftsfelder mit starkem Wachstumspotenzial erschließt. Trotz des herausfordernden Umfelds erreichte der Umsatz nach drei Quartalen 1.602 Millionen Euro, ein Plus von 6,1 % gegenüber 1.509 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Negative Währungseffekte beliefen sich dabei auf rund 44 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders positiv entwickelten sich das Geschäft in Europa sowie im Bereich Verpackungs- und Etikettendruckmaschinen. Mit 617 Millionen Euro lag der Umsatz im dritten Quartal rund 4 % über dem des Vorjahresquartals und setzte den bisherigen Umsatzanstieg im laufenden Geschäftsjahr fort.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg nach neun Monaten deutlich auf 114 Millionen Euro (Vorjahr: 86 Millionen Euro), und die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich erheblich auf 7,1 % (Vorjahr: 5,7 %). Die Umsetzung der im Zukunftsplan vorgesehenen Personal- und Effizienzmaßnahmen zeigt deutliche Wirkung.

Neue und wachsende Märkte

Das Unternehmen erschließt systematisch neue Märkte in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit, Energie, Ladeinfrastruktur und industrielle Systemlösungen. Ein zentraler Aspekt dieses Prozesses ist die Integration aller relevanten Aktivitäten unter dem Dach der HD Advanced Technologies GmbH. Diese strategische Weiterentwicklung stärkt die Zukunft von HEIDELBERG und eröffnet langfristige Wachstumschancen.

Im Segment HEIDELBERG Technology belief sich der Umsatz nach neun Monaten auf 42 Millionen Euro und lag damit leicht über den 41 Millionen Euro des Vorjahres. Obwohl das Umsatzwachstum aktuell moderat ausfällt, legen die umgesetzten strategischen Maßnahmen den Grundstein dafür, dass HEIDELBERG Technology einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtgeschäft leisten wird. Insbesondere die fortgesetzte Strategie der Expansion in neue Sektoren und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle lassen auf eine positive Umsatzentwicklung in den kommenden Jahren hoffen.

„Die umgesetzten Maßnahmen bestätigen unseren Wachstumsplan“, erklärt er. Jürgen Otto, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG. „Sowohl strategisch als auch operativ befindet sich HEIDELBERG in einer privilegierten Position, diesen Plan aktiv weiterzuentwickeln und zusätzliche Chancen in dynamischen Zukunftsmärkten zu nutzen“, fügt er hinzu.

Das Kerngeschäft bildet die Grundlage für die Transformation

Während sich neue Geschäftsfelder erschließen, verzeichnet das Kerngeschäft des Unternehmens ebenfalls ein solides Wachstum. Segment Druck- und Verpackungsmaschinen HEIDELBERG profitiert von seiner starken Marktposition im Verpackungs- und Etikettendruck. Im Berichtszeitraum erreichte der Umsatz in diesem Segment 804 Millionen Euro (Vorjahr: 705 Millionen Euro). Im Segment „Digitale Lösungen und Lifecycle“ baut das Unternehmen seine Rolle als Systemintegrator weiter aus und bietet hybride Druck-, Software- und Servicelösungen als Teil eines digitalen Ökosystems an. In diesem Segment erzielte HEIDELBERG in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 755 Millionen Euro (Vorjahr: 763 Millionen Euro).

„Unsere Stärke liegt in der intelligenten Kombination von Druckmaschinen, Software und Serviceleistungen“, sagt er. Dr. David Schmedding, Chief Technology & Sales Officer„Durch die gezielte Erweiterung unseres Portfolios im Bereich Digitaldruck und die Einführung neuer Hochleistungssysteme wie der Jetfire 75 schaffen wir ein größeres Wachstumspotenzial, sowohl in unserem Kerngeschäft als auch in anderen Bereichen“, betont er.

Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2025/26 einen Umsatz von rund 2.350 Milliarden Euro (2024/25: 2.280 Milliarden Euro). Aufgrund der erheblichen Wechselkurseffekte, der anhaltenden Schwäche des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und der Marktunsicherheit geht das Unternehmen davon aus, dass der Anstieg der bereinigten EBITDA-Marge am unteren Ende der Prognosespanne, also bei maximal 8 % (Vorjahr: 7,1 %), liegen wird.

Bildunterschrift: Ein Team der Hoifu Group versammelte sich um den Vorsitzenden Ou Shun Chou sowie Vertreter von HEIDELBERG, darunter Steven Hou, General Manager für Südchina, und Michael Nilges, Geschäftsführer des Werks Shanghai, im HEIDELBERG-Werk in Shanghai.

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