Eine fundierte Ausbildung ist der Schlüssel zur Heranbildung zukünftiger Fachkräfte, die nicht nur die Prinzipien und die Geschichte der grafischen Künste kennen, sondern auch über praktische Erfahrung auf dem aktuellen Markt verfügen. Heidelberg arbeitet mit der grafischen Industrie zusammen, indem sie spezifische Schulungen anbietet.
Vom Ausschuss für Ausbildung und Beschäftigung NeobisDie Vereinigung für grafische Kommunikation, ein Netzwerk von Vertretern aus Unternehmen, Ausbildungszentren und Zulieferern, hat die Initiative ergriffen und eine Reihe von Fortbildungen für Lehrkräfte an Schulen in ganz Spanien ins Leben gerufen. Die erste Fortbildung fand am Dienstag, dem 26. Mai, im Schulungsraum von Postpress Packaging statt. Heidelberg In Tajamar war er verantwortlich für José Manuel Huertas, ein Prinect-Spezialist, der die Teilnehmer durch eine umfassende Schulung zum Thema Prinect Production Manager führte, dem intelligenten und integrierten Workflow-System von Heidelberg für die grafische Industrie.
Im Namen von Neobis nahm er teil Sara Gomez als Generalorganisator; vertritt Tajamar, José Antonio Rodríguez Mendiguchía und Sara Pérez aus Heidelberg, Spanien, als Koordinator der Veranstaltung.
Im ersten, eher technischen Teil gab José Manuel Huertas einen detaillierten Überblick über die einzelnen Softwaremodule des Prinect Production Manager-Workflows. Dieser Workflow ermöglicht die durchgängige Integration aller Produktionsprozesse in einer grafischen Werkstatt und sorgt so für ein einheitliches, automatisiertes und hocheffizientes Management.
Im Rahmen dieser Präsentation wurden fortschrittliche Lösungen vorgestellt, darunter das Webportal für die Auftragsverwaltung, Workflows auf Basis von Smart Automation, PDF-Bearbeitungswerkzeuge mit der PDF Toolbox sowie Ausschießfunktionen für den Einzelhandel und die Verpackungsindustrie mit Signa Station und Signa Pack Pro. Zudem wurden wichtige Module wie Produktionsplanung und -optimierung, Farbmanagement mit der Color Toolbox, zertifizierte Farbwiedergabe und Proofing sowie die Prozessintegration nach JDF-Standards analysiert.
Von besonderer Relevanz war die Erläuterung der Automatisierung im Rahmen des Push-to-Stop-Konzepts, das sowohl für Offset- als auch für Digitaldruckumgebungen und Nachbearbeitungsprozesse anwendbar ist und eine Reduzierung manueller Eingriffe sowie eine deutliche Verbesserung der Produktivität und Konsistenz der Prozesse ermöglicht.
Im zweiten, praxisorientierten Teil des Tages wurden umfassende Demonstrationen verschiedener realer Szenarien durchgeführt: ein Vertriebsprojekt, ein Verpackungsprojekt und Beispiele für integrierte Prozessautomatisierung. Die Teilnehmer konnten wichtige Tools wie die PDF Toolbox, die Color Toolbox und die Integration von Workflows aus ERP-Systemen (RP) mithilfe von JDF live erleben.
Die Session schloss mit der Präsentation von Print Shop Analytics, der cloudbasierten Software von Heidelberg für Echtzeit-Datenanalyse. Diese Lösung ermöglicht Druckereien, die Produktivität ihrer Produktionsanlagen zu steigern, sich mit anderen Druckereien mit ähnlicher Ausstattung zu vergleichen und dank der Integration von Heidelberg AI intelligent auf alle relevanten Kennzahlen für die Entscheidungsfindung zuzugreifen.


