Zehn Änderungen in der Lebensmittelkennzeichnung

10. Dezember 2014

Ab dem 13. Dezember wird die Verordnung 1169/2011 angewendet, die festlegt, was und wie die Informationen auf den Etiketten verpackter Produkte erscheinen sollen.

José María Ferrer, Leiter der Legislativabteilung des AINIA-Technologiezentrums „Der Verbraucher ist zunehmend besorgt über die Zusammensetzung, Herkunft und Nährstoffqualität von Lebensmitteln. Genau aus diesem Grund hat die EU beschlossen, die bisherigen Rechtsvorschriften in dieser Angelegenheit in einer einzigen Verordnung zu vereinheitlichen, die die notwendigen Voraussetzungen dafür schafft, dass die Kennzeichnung für die Verbraucher viel verständlicher ist. “
Ferrer gibt die wichtigsten Änderungen an, die durch die neue Verordnung festgelegt wurden und die die Verbraucher innerhalb eines Monats bei allen Lebensmitteln zu schätzen wissen.
1. Hauptziel der Verordnung ist es, den Verbraucher klarer und direkter zu informieren, sodass der Buchstabe auf den Etiketten größer und besser lesbar sein muss. Beispielsweise beträgt die Mindestschriftgröße für Behälter mit einer Größe von mehr als 80 cm2 1,2 mm und für Behälter mit einer kleineren Größe von 0,9 mm.
2.-Mögliche Allergene müssen von nun an deutlich sichtbar sein und eine andere Schriftart verwenden: eine andere Farbe, eine andere Schriftart oder eine fett markierte.
3.-Obligatorische Nährwertkennzeichnung für alle Lebensmittel ab dem 13. Die Informationen zu Energie, gesättigten Fetten, Kohlenhydraten, Proteinen, Zuckern und Salz sollten gruppiert angegeben und je nach Portion ausgedrückt werden. Sie können pro 12 g oder 16 mg angegeben werden. Auf diese Weise kennt der Verbraucher die Nährstoffe der Lebensmittel, die er gekauft hat, aber das Etikett informiert ihn auch über die empfohlene tägliche Menge, die er von jedem Lebensmittel, insbesondere Vitaminen und Mineralien, konsumieren sollte.
4.-Daten des Einfrierens und Auftauens. Es muss unterschieden werden zwischen „eingefroren“, was für Fleisch, unverarbeitete Fischprodukte und Fleischprodukte obligatorisch ist, und „aufgetaut“ in den Produkten, die vor dem Verkauf aufgetaut wurden.
5.-Wenn die Vorschriften in Kraft treten, muss die Herkunft der Produkte angegeben werden, insbesondere bei Fleischprodukten. Das Herkunftsland des Hauptbestandteils wird ebenfalls angegeben.
6.- Bisher musste nur angegeben werden, ob die Herkunft der Fette pflanzlich oder tierisch war oder ob es sich um hydrierte Fette handelte. Die neue Gesetzgebung verlangt, dass angegeben wird, welche Art von Pflanzenöl es enthält: ob es sich um Sonnenblumen, Oliven oder Palmen handelt. Das Vorhandensein von Transfetten wird bis zur Lösung im Jahr 2016 nicht gemeldet.
7.-Lebensmittel, die anscheinend aus einer einzigen Fleisch- oder Fischart hergestellt werden, aber die Summe mehrerer mit anderen Zutaten kombinierter sind, müssen angegeben werden. Insbesondere handelt es sich um solche, die unter dem Namen "Made from ..." vermarktet werden und nun Lebensmittelzusatzstoffe, Enzyme und die Frage enthalten müssen, ob sie Proteine ​​unterschiedlichen tierischen Ursprungs hinzugefügt haben.
8.-Obligatorische zusätzliche Erwähnungen: Es muss auch angegeben werden, ob das Produkt in einer Schutzatmosphäre verpackt wurde oder ob es Süßstoffe, Koffein, Glycyrrhizinsäure oder Ammoniumsalz, Phytosterol usw. enthält.
9.-Alkoholische Getränke oder alkoholfreie Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2% müssen den Alkoholgehalt angeben.
10.-Kennzeichnung von Nano-Inhaltsstoffen: Die Angabe in der Liste der Inhaltsstoffe aller Nanomaterialien mit einer Inhaltsstofffunktion, die im Endprodukt enthalten ist, ist obligatorisch, gefolgt vom Wort „Nano“. Nano-Inhaltsstoffe sind solche Nanomaterialien, die die direkte oder indirekte Funktion eines Inhaltsstoffs erfüllen.

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